Kategorie: Beton

Beton & Zement Jahresrückblick 2023
Auch dieses Jahr geben wir wieder einen großen Jahresrückblick zum Thema Beton und Zement, voll mit ausgewählten Projekten und innovativen neue Technologien.

Flächenschonung mit Beton
Der DC-Tower 3 ‚District Living‘ veranschaulicht, wie mit dem Baustoff Beton Flächenschonung gelingen kann. Der Studentenwohnturm mit 832 Apartments wurde auf einem bis dato ungenutzten Zwickelgrundstück mit 6.400 Quadratmetern Fläche errichtet. Von den Tiefbauarbeiten für die Fundierung des 110 Meter hohen Gebäudes (624 Piloten wurden dafür in vier Monaten betoniert) bis hin zu den vielen Sichtbetonflächen wurde der Baustoff Beton verwendet. Für den Entwurf zeichnen Dietrich|Untertrifaller Architekten verantworlich.

Ein Bauteil für (fast) alle Fälle
Schöck Isokorb feierte im April 2023 sein 40-jähriges Jubiläum. Mit seiner Erfindung zur Minimierung von Wärmebrücken an auskragenden Bauteilen hat Eberhard Schöck, Gründer des gleichnamigen Unternehmens, 1983 die Baubranche revolutioniert: Isokorb setzte neue Standards - das tragende Wärmedämmelement ist bauphysikalisch, wirtschaftlich und gestalterisch einmalig in der Branche.

Saubere Luft & saubere Steine
Mit der reduNOx Technologie bietet der burgenländische Pflastersteinhersteller Friedl Steinwerke eine Lösung an, mit Pflastersteinen Schadstoffe aus der Luft abzubauen. Das dafür eingesetzte Prinzip ist rasch erklärt: Dem Betonstein wird Titandioxid zugesetzt, das mithilfe von Sonneneinstrahlung Stickoxide, darunter das gesundheitsschädliche NO2, an der Steinoberfläche in Nitrat umwandelt.

Fortschrittlichstes Transportbetonwerk Österreichs
Nach nur einem Jahr Bauzeit konnte die Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. das Transportbetonwerk samt regionaler Verwaltung und Werkstätte am neuen Standort Bergland fertigstellen.

Smarter Beton-Deckendruck
Erstmalig wurde in Österreich durch Verwendung von 3D gedruckten Aussparungskörpern eine deutlich gewichtsreduzierte Decke umgesetzt, welche alle Kriterien zur Erreichung der Klimaziele 2030 erfüllt. Mit einer Gesamtfläche von 717m², ist die Konstruktion am Bludenzer Bauhof, die in Zusammenarbeit von Baumit, Concrete 3D und der TU Graz entstand, zudem die weltweit größte Decke dieser Art.

Lernhaus der Zukunft
Die Anforderungen an den Neubau der Willy-Brandt-Gesamtschule in München sind hoch: Modern sollte er sein, räumlich überschaubar, aber groß genug, um zwei Schulen unterzubringen. Im Sommer 2024 sollen die Baumaßnahmen dazu abgeschlossen sein. Ein Bauvorhaben dieser Größe erfordert Betonplatten von großer Spannweite mit einer entsprechenden Dicke. Die hohen Querkräfte zwischen den großen Betonbauteilen nimmt dabei der neue Schwerlastdorn Stacon von Schöck auf.

Herausforderungen gemeinsam meistern
Die österreichische Zementindustrie nimmt Themen wie Dekarbonisierung und Klimaschutz bereits seit Jahrzehnten ernst und befasst sich intensiv mit Transformationsprojekten. Auch in der 2022 veröffentlichten Roadmap sind die Schwerpunkte, Visionen und Ziele der Branche hin zu einer CO2-Neutralität klar dargelegt.

Weniger ist mehr: Bauen neu denken
Weniger Energie, weniger CO2-Emissionen, mehr Kreislaufwirtschaft, weniger Ressourcenverbrauch – mehr resilientes Bauen: Das sind die Stichworte, die für die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie, VÖZ, entlang der Leitlinien ihrer Roadmap oberste Priorität haben.

Glasfaserbeton prägt Skyline
Im Zentrum von New York City erhebt sich ein beeindruckendes Wohngebäude mit 55 Stockwerken und rund 205 Metern Höhe: In der 5th Avenue punktet das Hochhaus mit einem aufregenden Panoramablick auf die Skyline von Manhattan und einer effektvollen Fassade aus Glas und dunklen Betonlisenen. Die großzügigen Glasflächen werden durch Längsrippen strukturiert und eingerahmt. Die ausgeprägte Vertikalität setzt gekonnt Akzente an der Außenhaut.

Kunstvolle Kombination
Traditionelle Handwerkskunst zeitgemäß interpretiert – mit seinem eleganten Terrazzo-Design bringt der neue Kautschukboden norament pado Leben in jeden Raum. In die matte Two-Tone-Oberfläche sind drei unterschiedliche, unregelmäßig eingestreute Granulate eingebettet. Das Besondere: Ein Teil der Granulate stammt aus recycelten Verschnittresten.

Auf zu neuen Ufern
Lafarge Österreich und Perlmooser Beton werden ab Mai 2023 unter dem Firmennamen “Holcim Österreich” auftreten. Beide Unternehmen gehören seit 2015 zur Holcim-Familie, die auf Nachhaltigkeit als integrierten Bestandteil der operativen Tätigkeit setzt. Als weltweit führender Anbieter von innovativen und nachhaltigen Baulösungen hat sich Holcim dazu verpflichtet, eine wesentliche Rolle im Übergang in eine Netto-Null-Zukunft zu spielen. Teil dieser Zukunft ist ein einheitlicher Markenauftritt, der ab Mai 2023 unter dem Namen “Holcim Österreich” umgesetzt wird.