Aktuelle Beiträge
Vom Holzabfall zum nachhaltigen Wandrahmen
Die bewährte Trennwand Lindner Life Stereo 125 mit frontbündiger Verglasung geht mit der Zeit und folgt dem Trend des umweltfreundlichen, zirkulären Bauens: Unter dem Namen Lindner Life Stereo_GCC gibt es die Glaswand ab sofort in einer noch nachhaltigeren Ausführung. Dabei setzt der Hersteller anstelle eines Aluminiumrahmens auf einen Rahmen aus GCC – einem Holzwerkstoff mit weltweit einzigartig hohen Naturfaseranteil. Als Doppelverglasung sorgt das Lindner Trennwandsystem für Separation und Transparenz in allen Räumlichkeiten. Der schiefergrau geölte GCC Holzrahmen unterstreicht dabei einen eleganten, lichtdurchfluteten Raumcharakter.
Spitzenleistung unter Extrembedingungen
Im Rahmen der umfassenden Sanierung der Bergstation der Dachstein Gletscherbahn auf 2.700 Metern Höhe wurde ein innovatives Gesamtkonzept realisiert. Unter dem Leitmotiv „Energiekristall“ erhielt das Gebäude bis 2024 eine energieeffiziente Hülle aus 338 Photovoltaik-Modulen mit 633 m² Fläche – genug, um bis zu 80 % des Eigenbedarfs zu decken.
Beton & Zement Jahresrückblick 2025
Auch dieses Jahr präsentieren wir Ihnen wieder einen großen Jahresrückblick zum Thema Beton und Zement, voll mit ausgewählten Projekten und innovativen neue Technologien.
Gemeinschaft als Bauprinzip
Mit dem Collegium Academicum (CA) in Heidelberg ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden, das aus der Initiative einer Gruppe junger Aktivist:innen hervorging. Sie entwickelten die Idee eines dauerhaft bezahlbaren, gemeinschaftlich organisierten Studierendenwohnheims, das zugleich ein Ort für Bildung, Kultur und selbstbestimmtes Zusammenleben sein sollte. Aus dieser Vorstellung wuchs eine Vision, die weit über die Schaffung von Wohnraum hinausging und ein neues Verständnis von sozialer Nachhaltigkeit, Suffizienz und kollektiver Verantwortung formulierte. Für die architektonische und bauliche Umsetzung dieses anspruchsvollen Konzepts holte die Projektgruppe die DGJ Architektur GmbH ins Team – ein Büro, das seit vielen Jahren intensiv an nachhaltigen Bauweisen und partizipativen Planungsprozessen arbeitet und diese Expertise entscheidend in das Projekt einbrachte.
Baustellen-Dokumentation: Rationell und rechtssicher dokumentieren
Baustellen-Apps dokumentieren Montageaktivitäten, die aktuelle Situation vor Ort, Schäden oder Mängel. Einige vereinfachen auch die Mitarbeiterkommunikation oder das Projektmanagement. Eine konsequente und lückenlose Baudokumentation ist für alle Baubeteiligten von Interesse. Anhand dieser Informationen und Aufzeichnungen lassen sich Abläufe, Sachverhalte, Mehrkostenasprüche oder Streitfragen im Nachhinein klären.
Wiederbelebung einer Architekturikone
Die Hyparschale in Magdeburg wurde umfassend renoviert – mit Carbonbeton und nora Bodenbelägen aus Kautschuk. Sie ist einer der rund fünfzig noch erhaltenen Schalenbauten Müthers und gilt als architektonisches Meisterwerk: Im Jahr 1969 wurde die Hyparschale nach den Entwürfen des Bauingenieurs Ulrich Müther als Messe- und Ausstellungszentrum errichtet.
Gastlichkeit beginnt im Raum
Die Auswahl der richtigen Objekteinrichtung spielt in Gastronomie und Hotellerie eine zentrale Rolle. Möbel, die Design und Funktion vereinen, Markenidentität transportieren und sich nahtlos in unterschiedliche Hospitality-Bereiche integrieren, bilden die Grundlage für eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.
CO2-reduzierte Zemente
Neue Produktrezepturen sind ein essenzieller Teil der Dekarbonisierung-Roadmap. Die neuen CEM II/C Zemente reduzieren den Klinkeranteil auf 50 Prozent und senken im österreichischen Branchenschnitt den Fußabdruck von 493 auf 327 kg CO2 je Tonne Zement. Das entspricht einer Reduktion von 17 Prozent im Kubikmeter Beton.
Effizientes Kübel-Recycling
Seit einem Jahr beweist Brillux mit seinem Recyclingprojekt, dass nachhaltiges Handeln im Handwerk nicht kompliziert sein muss. Über 300 Tonnen leere Gebinde wurden im Rahmen des „Brillux Kreislaufs“ gesammelt und recycelt – ein deutliches Zeichen für die Akzeptanz des Angebots. Der kostenfreie Service, der sowohl auf Baustellen als auch über die mehr als 190 Brillux-Niederlassungen verfügbar ist, reduziert nicht nur den Entsorgungsaufwand für Betriebe, sondern ermöglicht ein sortenreines Recycling.
Design und Umwelt im Einklang
Beton ist das Rückgrat unserer gebauten Umwelt – von Wohnbauten über Infrastrukturanlagen bis hin zu erneuerbaren Energieprojekten. Seine bewährte Vielseitigkeit, Langlebigkeit und Formbarkeit machen ihn für Architekten und Planer seit langem unverzichtbar. Eine der größten Herausforderungen aus ökologischer Sicht ist es, diese hervorragenden Eigenschaften mit den aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in Einklang zu bringen.
Auf das Wesentliche reduziert
Mit dem neuen Rathaus von Trofa revitalisierte das Büro NOARQ ein ehemaliges Industriegebäude im Norden von Portugal. Rund um einen bestehenden Trakt legten die Architekten den Fokus auf unterschiedliche Materialien, Techniken und Technologien. Das Ergebnis ist ein kontrastreicher Bau zwischen Alt und Neu, der auf das Wesentliche beschränkt mit seiner langlebigen, energieeffizienten und pflegeleichten Gestaltung überzeugt.
klimaaktiv Gebäudestandard setzt neue Maßstäbe für die Baukultur
Der aktualisierte Kriterienkatalog des klimaaktiv Gebäudestandards zeigt, wie nachhaltiges Bauen und Sanieren gelingt – ökologisch sinnvoll, transparent und kompatibel mit der EU-Taxonomie. Wer heute Gebäude plant, baut oder saniert, steht vor zentralen Aufgaben: Energie sparsam nutzen, Ressourcen schützen und zugleich wirtschaftlich denken. Mit dem aktualisierten klimaaktiv Gebäudestandard stellt das Wirtschaftsministerium (BMWET) ein zukunftsweisendes Instrument zur Verfügung, das den Gebäudesektor konsequent auf die Energiewende ausrichtet.








